26. Mai 2023

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Was ich (mit dem Stift) bewirken will

Von Sandra

26. Mai 2023


Etwas bewirken – ja, das will ich! Es ist eine meiner grĂ¶ĂŸten AntriebskrĂ€fte in meinem Business. Ich will inspirieren, etwas verĂ€ndern und Neues anstoßen. FĂŒr dich und fĂŒr mich.

Nur falls du dich jetzt fragst â€žMit dem Stift? Wie meinst du das?", kurz noch das:

Unwissende Zungen könnten behaupten, dass ein Stift als Werkzeug nichts bewirken kann. Nichts, außer schöne Bildchen zu malen. Und das auch nur, wenn man es beherrscht. 

Was ich damit bewirken will, davon erzÀhle ich dir in diesem Blogartikel.

Mein Purpose: Warum ich tue, was ich tue

"Was willst du bewirken?", hat Judith Peters im Rahmen ihrer Blog-Challenge "Blog your Purpose" gefragt. 

Anders gefragt:

Warum tust du, was du tust?  

Das ist eine interessante Frage, wie ich finde – und eine unglaublich wichtige. Egal, ob du sie dir aus privaten oder beruflichen Blickwinkel beantwortest. 

Die Frage nach dem Ziel, meiner Absicht, mit der ich meine Arbeit tue.
Was ist der Nutzen davon? Was ist meine Bestimmung?

Ich habe mir die Frage aus beruflicher Sicht gestellt. Doch wie sich gezeigt hat, steckt in den Antworten ganz schön viel von der privaten Sandra. 

ZurĂŒck zu meiner Behauptung, dass die Frage nach dem Warum eine unglaublich wichtige Frage ist. 

Das "Warum" ist Antriebsmotor, Strahlkraft, Magnet und Kompass, wenn du es kennst und fĂŒr dich und andere sichtbar machst.

Es lĂ€sst dich weitermachen, auch wenn die (berufliche) Situation mal herausfordernd  ist oder dir die Schweißperlen auf die Stirn treibt. 

Das Warum lĂ€sst dich leichter die richtigen Entscheidungen treffen und du stahlst Entschlossenheit und Klarheit aus, wenn du es kennst.  

Ganz nebenbei können sich mit deinem Warum genau die Leute verbinden, die so Ă€hnlich ticken, wie du. Denn seien wir mal ehrlich: Mit einem Onlinekurs oder einer Dienstleistung verbinden wir uns nicht, sondern immer mit dem Menschen, der dahintersteckt. Somit kommst du ĂŒber dein Warum mit Gleichgesinnten in Austausch. Ist das nicht herrlich!

Wenn du dein Warum teilst, zeigst du deine menschliche und persönliche Seite und kannst "deine Crowd" damit begeistern. Habe ich schon mal erwÀhnt, dass ich echte und persönliche Verbindungen zu anderen liebe. Aber davon spÀter!

Jetzt aber zurĂŒck zur Blog-Aktion: Nach dem Motto "Blog your Purpose" erzĂ€hle ich dir zuerst von meinem Antrieb. Zum Schluss des Blogartikels verrate ich dir, wie du dich mit dem Stift auf die Suche nach deinem Antrieb machen kannst.

Grund 1: Kreativ sein – auch beruflich

Ich fange mal mit dem naheliegendsten Warum-ich-tue-was-ich-tue an:

Eine der schönsten Sachen an der Flipchartgestaltung ist fĂŒr mich, dass KreativitĂ€t im Beruf einzieht.

Über viele Jahre hinweg war ich Erzieherin. In diesem Beruf war auch jede Menge KreativitĂ€t mit von der Partie. Doch danach kamen die Jahre als FĂŒhrungskraft. 20 Mitarbeiter:innen und viiiiel BĂŒroarbeit. Computer, Ordner und Teambesprechungen haben Einzug gehalten.

TschĂŒss KreativitĂ€t!

Zumindest die, bei der es ums Gestalten ging. Leider hatte ich damals Flipcharts noch nicht fĂŒr mich entdeckt. Die wĂ€ren – wie ich mittlerweile weiß – Ă€ußerst hilfreich fĂŒr kreative Problemlösungen, zum UnterstĂŒtzen von Kommunikation und fĂŒr das Gestalten von AnkĂŒndigungscharts ideal gewesen. 

Wie sich herausgestellt hat, ging es nicht nur mir so.

KĂŒrzlich habe ich mit zwei Versicherungsmaklern zusammengearbeitet. Das Versicherungsthema kann trocken wie altes Brot sein. Das haben sich auch meine beiden Kunden gedacht und haben kurzerhand in Zusammenarbeit mit mir Flipcharts fĂŒr ihre BeratungsgesprĂ€che erstellt. Ich war begeistert von ihrer Idee. Das ist individuell und sehr innovativ. BĂ€hm! Ihre Interessenten werden Augen machen!

Eine der schönsten RĂŒckmeldungen war die von Susanne (eine der beiden).

Sie hat mir erzĂ€hlt, dass das Zeichnen aus ihrem Leben verschwunden ist und sie durch die Flipcharts endlich wieder die Möglichkeit dazu hat. Und das auch noch beruflich!

Genau dazu möchte ich den Anstoß geben!

Ich möchte dazu beitragen, die digitale und vielfach sehr theoretische Arbeitswelt mit Flipcharts und anderen Visualisierungen kreativer, individueller und motivierender zu gestalten.

Was mir dabei besonders wichtig ist: Dass die ersten Schritte in Begleitung (mit einer wunderbaren Community und mir) gemacht werden können. 

Ohne Angst vor dem ersten Strich und ohne im stillen KĂ€mmerlein frustriert den Marker in die Ecke zu werfen.

Grund 2: Keine langweiligen PrÀsentationen

Wenn die KreativitĂ€t Einzug in den Beruf gehalten hat, dann gelingt das, was ich verĂ€ndern möchte: 

PowerPoint-Schlachten sollen Schnee von gestern sein. Holt die Flipcharts raus – auch online!

Wenn es nach mir geht, werden gleich danach mögliche TextwĂŒsten am Flipchart durch bildhafte Flipcharts ersetzt. Denn ich bin davon ĂŒberzeugt, dass Trainings, PrĂ€sentationen und Meetings eine motivierende Sache sein sollten – und nicht zum Einschlafen langweilig.

Aus Erfahrung weiß ich: Flipcharts und Visualisierung in jeder Form sind ein Riesenschritt in diese Richtung.

Auf der anderen Seite weiß ich, dass es fĂŒr viele eine echte Herausforderung ist, lange Texte zu kĂŒrzen. Die vielen wichtigen Inhalte, die weitergegeben werden sollen, auf das wichtigste reduzieren. 

KĂŒrzlich war ich bei einer lieben Kundin von mir. Moniques Leidenschaft ist das Therapieren und nicht das Visualisieren. Trotzdem hatte sie den wunderbaren Gedanken, das Thema „Schmerzen“ mit ihren Patienten nicht nur trocken zu besprechen, sondern auch mit Bildern vieles dazu deutlich zu machen. Deswegen hatte sie mich beauftragt, fĂŒr die BildschirmprĂ€sentation in ihrer Praxis Grafiken zu erstellen.

Freudestrahlend hat sie mir erzĂ€hlt, dass sie wie erwartet auch positive RĂŒckmeldungen von ihren Patienten bekommen hat. 

"Das mit den Bildern ist toll! Aber ich kann den Text nicht so schnell lesen!", hat einer der Patienten gemeint.

Die Texte, die Monique eingefĂŒgt hatte, waren auf dem digitalen Bildschirm in der Geschwindigkeit, in der eine Folie nach der anderen vor sich hinblĂ€ttert, kaum zu lesen.

Bei einem Blick auf den Bildschirm wusste ich auch warum: Fast der gesamte Text eines Handouts war auch auf der PrĂ€sentation zu lesen. 

Monique ist damit in guter Gesellschaft. Denn wie ihr geht es vielen.

Auch im Flipchartclub erlebe ich es mal. Dann, wenn Mitglieder ihre eigenen Charts mitbringen und wir diese gemeinsam ĂŒberarbeiten oder neu entwickeln. 

Das Dilemma: „Es ist alles so wichtig! Ich weiß nicht, was davon weg kann."

Doch miteinander schaffen wir es immer.

Ich liebe es, lange Texte oder Trainingsinhalte auf das Wesentliche zu reduzieren und in Bilder zu verwandeln oder mit ihnen zu ergÀnzen.

Was ich noch mehr liebe ist, wenn meine Clubmitglieder sich untereinander dabei unterstĂŒtzen. Dann wird sichtbar, dass sie immer sicherer dabei werden, es selbst zu können.  

Wenn sie beim nĂ€chsten Treffen davon berichten, wie ihre Flipchart im Einsatz und ihre Teilnehmenden davon begeistert waren, dann gehe ich am Abend wieder glĂŒcklich ins Bett.

Grund 3: Dich beim "Strahlen" unterstĂŒtzen

Das, was ich mit alledem bewirken möchte, ist Folgendes:

Ich will dich zum Strahlen bringen. Wortwörtlich und im ĂŒbertragenen Sinn.

Schon als Jugendliche habe ich Filme geliebt, in denen jemand ĂŒber sich hinaus gewachsen ist. Oder ein unscheinbares Entlein sich zum strahlenden Schwan entwickelt hat. Wie bei Cinderella. 

Deshalb habe ich spÀter eine Ausbildung zur Farb- und Stilberaterin und eine Weiterbildung bei einer Visagistin gemacht. Doch mittlerweile möchte ich dieses mÀrchenhaftes "Vorher-Nachher" in einem anderen Bereich möglich machen. Mit der Technik der Visualisierung

So könnte ein Vorher aussehen:

Eine PrĂ€sentation steht an. Lea hat sich vorgenommen, ihre Zuhörer:innen mit ihrem Thema zu begeistern. Doch dann geht es nach hinten los. WĂ€hrend sie spricht, hat sie das GefĂŒhl, sich zu verfransen. Am liebsten hĂ€tte sie einen Spickzettel, doch den hat sie nicht dabei, weil sie es unprofessionell findet. WĂ€hrend sie beim PrĂ€sentieren um ihr Thema kreist, sieht sie, wie die Fragezeichen in den Gesichtern ihrer Zuhörenden immer grĂ¶ĂŸer werden.

Das könnte ein mögliches Nachher sein:

Eine PrĂ€sentation steht an. Lea ist sicher, dass sie ihre Teilnehmenden mit ihrem Thema begeistern wird. So ist es auch. WĂ€hrend sie dort vorn steht, weiß sie genau, was sie sagen wird. Denn hinter ihr steht ihr Flipchart. Alle denken, dass sie frei spricht. Und das tut sie auch. Denn ihr „Spickzettel“ steht fĂŒr alle sichtbar hinter ihr. Weil sie schon im Vorfeld fĂŒr das Chart alle Themen auf das Wichtigste reduziert hat.  So kommt sie jetzt souverĂ€n zum Punkt. Alle sind begeistert.

Okay! Ich gebe es zu. Das war effektvoll und zugespitzt erzĂ€hlt. Du kennst das. Storytelling und so. Geschichten funktionieren besser, wenn die VerĂ€nderung von der erzĂ€hlt wird, eine große ist. Die Fallhöhe. Das wird in packenden Filmen auch so gemacht.

Na ja, weil und gerade keinen Film ansehen, könnte ich auch einfach das Wahrscheinlichere erzÀhlen.

Etwa, dass Lea den Anderen ein LĂ€cheln ins Gesicht zaubert, wenn sie ihre neuen Charts einsetzt. Was - durch die Reaktion ihrer Teilnehmenden – gleich darauf Lea selbst ein warmes Kribbeln in den Bauch zaubert.

Wenn die andere feststellen, dass die Flipcharts "plötzlich ganz anders und viel besser" aussehen (tatsĂ€chliche ErzĂ€hlung einer strahlenden (😉) Kundin).

Was ich damit deutlich machen will, ist Folgendes:

Was ich bewirken möchte, ist 


  • 
 dass du selbstbewusst vor anderen stehst. Denn du fĂŒhlst dich vorbereitet und sicher mit dem, was du tust. 
  • 
 dass du als Experte oder Expertin wahrgenommen wirst, weil du auf den Punkt kommst, ohne dass du das GefĂŒhl hast, herumzueiern und so aus der Menge hinausstrahlst.
  • 
 dass du dir selbst ein Strahlen ins Gesicht zauberst und erkennst und stolz darauf bist, was du geschafft hast und
  • ... dass das alles fĂŒr dich in einer Community entstanden ist, die auf den ersten Blick ausgesehen hat, als wĂ€re sie "nur" eine Flipchartgemeinschaft und dann doch so viel mehr war! 

Jeden einzelnen dieser Punkte meine ich genau so, wie ich es sage. Ohne Storytellingaufschlag. Das ist mein Ziel und mein Antrieb fĂŒr meine (unsere) Visualisierungscommunity und fĂŒr den Flipchartclub!

Mein Fazit und noch ein abschließender Grund

Last but not least noch die Antwort auf eine weitere und große Frage vom Anfang:

Was ist meine Bestimmung?

Wenn ich mal von dieser BĂŒhne gehe, dann möchte ich bekannt dafĂŒr sein, dass ich diejenige bin, die immer mit dem Stift in der Hand unterwegs war und andere damit angesteckt hat. Ich möchte diejenige sein, die dieses kleine KritzelgerĂ€t nicht nur genutzt hat, um Bilder zu zeichnen, sondern die damit ermöglicht hat, dass Menschen sich selbst und andere besser verstehen. Und dass sie dadurch ihre StĂ€rke fĂŒhlen und ĂŒber sich hinauswachsen können.

In Erinnerung bleiben möchte ich als diejenige, die mit diesem kleinen Stift in der Hand, andere zusammengebracht hat. In deren Community alle wertschĂ€tzend und unterstĂŒtzend waren, sodass es Freude gemacht hat, zu lernen und sich persönlich weiterzuentwickeln.

Wenn ein paar Menschen dann auch noch sagen: "Sandra hat mich inspiriert und motiviert.", dann ist alles gut.

Wie du dein Warum findest

Wenn du deinen eigenes Warum nĂ€her kommen möchtest, dann gelingt es dir vielleicht mit folgenden 3 Schritten. 

3 Schritte zu deinem Warum

Schritt 1: Geschichten sammeln

  • Erinnere dich an Situationen oder Menschen, die dir in Erinnerung geblieben sind.
  • Was oder wer hat im Lauf deines Lebens dazu beigetragen, dass du zu der Person geworden bist, die du heute bist?
  • Was hast du als Kind wirklich gerne gemacht, das du inzwischen nicht mehr machst?
  • Was machst du heute wirklich gerne?
  • Was ist dir im Leben wichtig? Welche Werte willst du leben?
  • Warum bist du hier auf dieser Welt? Wer willst du sein?

Schritt 2: Themen erkennen

  • Welche Themen stechen in deinen Geschichten besonders hervor?
  • Entdeckst du Gemeinsamkeiten zwischen den Themen?

Schritt 3: Formuliere dein Warum

Notiere dein Warum. Damit machst du es greifbar und umsetzbar. Gleichzeitig dient es dir als Inspirationsquelle und Kompass bei Entscheidungen.

Nutze dafĂŒr das Format „
 Beitrag 
 damit 
 Wirkung 
“

Mein Warum lautet „Menschen durch kreative Ideen inspirieren, damit sie strahlen und ĂŒber sich hinauswachsen können.“

Dein echtes Warum umfasst das, was dich innerlich wirklich erfĂŒllt und beschreibt auch den Mehrwert, der fĂŒr deine Mitmenschen darin enthalten ist.

Wenn dich dieses Thema interessiert, dann ist das Buch Finde dein Warum oder Frag immer erst Warum von Simon Sinek etwas fĂŒr dich. Die Inhalte in diesem Blog sind von ihm inspiriert. In diesem Ted-Talk kannst du Simon Sinek dazu sprechen hören.

Lass dir Zeit damit, dein Warum zu entdecken. 

Wenn dein Warum in der Zwischenzeit noch nicht ganz rund klingt: keine Sorge! Das, was du herausgefunden hast, ist nicht in Stein gemeißelt. Wenn sich dein Ergebnis noch nicht authentisch und inspirierend anfĂŒhlt, dann feile weiter daran. Du kannst dein Warum jederzeit ĂŒberprĂŒfen und neu formulieren. 

Ich wĂŒnsche dir eine inspirierende Zeit beim Entdecken. Ich bin mir sicher, dass dich das Ergebnis am Ende zum Strahlen bringt!

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