18. Juli 2021

6 Kommentare

Fun Facts ĂŒber mich

Von Sandra

18. Juli 2021


Ich mag es gerne persönlich. So von mir zu dir. 

Auf meinem Blog schreibe ich normalerweise zum Thema persönliche Weiterentwicklung (Entscheidungen treffen, das eigene Leben in die Hand nehmen, …) und zukĂŒnftig auch zum Thema Visualisierung (Flipchartgestaltung, Sketchnoting und mehr). Diese Themen liebe ich. Denn ich finde, mich selbst weiterzuentwickeln oder etwas dazuzulernen bringt mich voran. Möglicherweise – oder sogar wahrscheinlich, sonst wĂ€rst du nicht auf meinem Blog – findest du das auch.

Doch ein bisschen Pause zwischendurch – ein kleiner Klönschnack, wie die Hamburger sagen oder ein bissel ratschen (plaudern), wie es in Salzburg heißt – ist doch das Salz in der Suppe. Ein bisschen Pause und Durchatmen braucht jeder mal. 

Da kam die Idee von Judith Peters gerade recht. Die „Rapid Blog Flow“-Woche von Sympatexter zusammen mit Sandras kleinem Fun-Fact-Specials – das könnte doch amĂŒsant werden, habe ich mir gedacht. Und da ist er: mein Blogartikel, der aus dem persönlichen NĂ€hkĂ€stchen erzĂ€hlt. 

Schnapp dir einen Kaffee oder Tee und ich erzĂ€hle dir ein bisschen ĂŒber mich. Übrigens, keine Witze (fun facts und so), darin bin ich nĂ€mlich nicht gut. Hier soll es um alles von mir gehen, dass du vielleicht noch nicht wusstest: interessantes, Geschichten zum Schmunzeln oder Ungewöhnliches. Sandra pur. Also los! 

Die Fun-Facts

  1. Tee oder Kaffee? Egal, was – am Ende bleibt bei mir immer ein Schluck ĂŒbrig. Keine Ahnung warum. Mein ZukĂŒnftiger verflucht mich öfter, wenn wieder mal beim EinrĂ€umen des GeschirrspĂŒlers der letzte Rest aus dem Becher auf den Fußboden platscht. Passiert mir natĂŒrlich nicht, weil fĂŒr mich ein ĂŒbriger Schluck im Becher doch normal ist 😉
  2. Ich war ĂŒbrigens eine reine Teetrinkerin. Morgens musste es schwarzer Tee mit Zitrone und Zucker sein. Danach kamen KrĂ€utertees. Bis zu einer ErnĂ€hrungsumstellung. ErnĂ€hrungsumstellung und dafĂŒr statt Tee in der FrĂŒh Kaffee trinken?! Wie das zusammenpasst, willst du wissen? Der Zucker sollte weg und der Tee in der FrĂŒh hat mir „ohne“ nicht mehr geschmeckt. Seither trinke ich in der FrĂŒh Kaffee. Der schmeckt mir nĂ€mlich ohne Zucker… 
  3. Doch jetzt lass uns reden. Und ich sag’s lieber gleich: Ich bin geborene Salzburgerin. Aber richtig Salzburgerisch kann ich nicht. Doch das merkt in Hamburg keiner – und trotzdem findet hier jeder, dass ich so sympathisch Österreichisch spreche. SpĂ€testens, wenn ich mit dem „Oachkatzlschwoaf“-Challenge komme, klingt es ziemlich waschecht österreichisch. (Oachkatzlschwoaf = Eichhörnchen-Schwanz).
  4. Anstatt Salzburgerisch kann ich ziemlich gut Englisch. Ich habe nĂ€mlich 1991-1992 in Massachusetts/USA gelebt. Dort dachte ĂŒbrigens mal ein Bostoner, dass ich aus Boston komme. Wow! Wenn, dann richtig, habe ich mir gedacht, und an meiner Aussprache gearbeitet. Hm, mit Salzburgerisch hat das noch nicht geklappt…
  5. Eigentlich wollte ich nie aus Salzburg weg – und dann gleich 1 Jahr in die USA!  Es kam noch besser: Ich wollte nie aus Salzburg weg UND auch nie in einer Großstadt wohnen und trotzdem bin ich 2007 nach Hamburg ausgewandert. Ohne hier eine einzige Person zu kennen! Doch ich sag mal so: Überall gibt es tolle Menschen.
  6. FĂŒr das Auswandern nach Hamburg habe ich eine unkĂŒndbare Stelle gekĂŒndigt. Was fĂŒr eine Entscheidung!
  7. Durch meine eigene Geschichte war es naheliegend, mich als Coach auf Entscheidungen zu spezialisieren.  Trotzdem habe ich mich vor Kurzem nicht entscheiden können. Hm, ich nenne das Betriebsblindheit. Du fragst dich, womit ich gehadert habe? Meine Frage war: Soll ich ausschließlich beim Treffen von Entscheidungen unterstĂŒtzen oder auch beim Thema Visualisierung und Flipchartgestaltung? Wie ich darauf kam? Ich arbeite in den Coachings und in Seminaren mit Visualisierung. Meine Flipcharts sind immer dabei. Und wenn es in einem GesprĂ€ch mal unĂŒbersichtlich oder kompliziert wird, zĂŒcke ich den Stift und zeichne mit. Mehr und mehr wurde ich darauf angesprochen. Doch endlich – seit Anfang 2021 – ist es  auch mir klar: Ab sofort gibt es bei mir Flipchartkurse! Die neue Website folgt Ende 2021. Ich arbeite schon daran. Denn einen Satz will ich fĂŒr meine TeilnehmerInnen aus ihrer Überzeugung schaffen: „Ich kann nicht zeichnen!“
  8. Apropos zeichnen und schreiben: Ich vergesse andauernd Dinge – deshalb greife ich analog zwingend auf meine Notizen im Bullet-Journal und digital auf meine Trello To-Do-Liste zurĂŒck.
  9. So ganz allgemein: Lieber analog oder digital? Ganz klar: beides. Die analoge Seite in mir möchte BĂŒcher, NotizbĂŒcher, Flipcharts, Stift und Marker. Und in Buchhandlungen und Schreibwarenhandlungen könnte ich mich ewig aufhalten! Die digitale Seite in mir liebt technische Spielereien und GerĂ€te, wie mein iPad zusammen mit der App Procreate fĂŒr Sketchnotes, die ich auch online oder in ArbeitsblĂ€ttern nutzen will. Und wenn beides sein soll, dann nehme ich die Flipcharts ins Online-Meeting!
  10. Und in der Freizeit? Wenn du mich in die Disco mitnehmen willst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich nein sage. Dieses Disco-Tanzen ist nicht meins. Tanzen allgemein liiiiebe ich. Mit 15 Jahren habe ich mit Standard- und Latein begonnen, dann kam BoogieWoogie und LindyHop (SwingtĂ€nze). Zwischendurch habe ich 2 Jahre einen Ausflug ins Salsa-Tanzen gemacht, weil gerade kein Swingtanzkurs fĂŒr mich greifbar war. Als ich in Hamburg die Lindy-Hop-Szene entdeckt habe war ich ein Jahr lang sogar dreimal pro Woche Tanzen. 1 Abend, weil es nahe war, 1 Abend weil es meine Lieblingslehrer waren und 1 Abend, weil wir fĂŒr das Tanzvideo „I Charleston Hamburg“ geprobt haben. Das hat zwar nur Lindy-Anteile, aber ich habe da mal eine Ausnehme gemacht. DafĂŒr durfte ich durchs Video und im Abspann in den Sonnenuntergang tanzen…
  11. Übrigens: Einen Teil meiner lĂ€ngeren Reise um die Welt habe ich nach Lindy-Hop-Veranstaltungen geplant. Dort, wo es eine tolle Tanzveranstaltung gab, bin ich hingereist. Ich war in Schweden – Stockholm, Spanien – Barcelona, Thailand – Chiang Mai und Bangkok , Vietnam – Hoi An (hat leider nicht geklappt) und Singapur. FĂŒr Indonesien – Bali und die Gili Islands habe ich eine Ausnahme gemacht. Dort war ich ganz ohne Lindy Hop-Veranstaltung.
  12. Apropos reisen: Mit Mitte 40 bin ich das erste Mal alleine und als Backpackerin gereist. Ich hatte nur einen Flug nach Hanoi und ein Hotelzimmer fĂŒr zwei NĂ€chte. Den Rest habe ich sich ergeben lassen. Pst, nicht weitersagen: Das habe ich erst geschafft, nachdem ich angedacht hatte, feste FlĂŒge zu buchen, mit einer Reisegruppe zu starten und eine fixe Route im Hinterkopf hatte. Der Sicherheitsmensch in mir wollte das so. Schritt fĂŒr Schritt habe ich vor dem tatsĂ€chlichen Start wieder alles gestrichen und fast nichts gebucht, damit ich freier im Reisen war. Das war mal ein Mix aus planen und spontan sein!
  13. Ich kann also beides: spontan-kreativ und planen. Am liebsten beides zusammen. Auch beruflich. Stell dich darauf ein, dass ich in einem Seminar immer auf Aktuelles umschwenken werde – trotzdem werden wir auf den Punkt fertig sein und du hast alles, was du zum Thema brauchst.
  14. Übrigens gut, dass die Seminare erst gegen 9 Uhr starten. Ich bin nĂ€mlich eine Morgens-langsam-in-die-GĂ€nge-Kommerin  – und schaffe trotzdem am Vormittag richtig was weg. Am Abend falle ich manchmal schon vor 22 Uhr ins Bett, manchmal werde ich dann  auch richtig produktiv – besonders fĂŒr Kreatives, wie schreiben, Sketchnoting oder Ideen fĂŒr Projekte entwickeln. Dann wird es auch schon mal 1 Uhr. Aber planen kann ich das nicht. Deshalb ist es auch keine gute Idee, mit mir in den Geburtstag hineinfeiern zu wollen. Dadurch ist mir schon mal eine GeburtstagsĂŒberraschung entgangen. Ich wollte nĂ€mlich um 23:45 unbedingt ins Bett – nicht wissend, dass eine Überraschung ein Zimmer weiter auf mich wartet.
  15. Ich habe zu Silvester Geburtstag (eine Herausforderung, wenn man nicht gerne geplant die Nacht durchmacht), obwohl ich eigentlich zu Weihnachten auf die Welt kommen sollte. Und ob du es glaubst oder nicht – ich kenne sogar noch 2 andere Personen, die am selben Tag Geburtstag haben.
  16. Wenn du mich zwischen einer Party oder einem Treffen mit 2 bis 4 Leuten wÀhlen lÀsst, sage ich meist die Party ab.
  17. Was ich gerne mache – ob alleine oder mit Freunden: essen. Oder besser gesagt, genießen! Trotzdem habe ich 2020 8 Monate lang auf alle Getreideprodukte (Brot, Nudeln,…), Milchprodukte (auch Soja), Zucker und fast jedes Fleisch und sĂŒĂŸe FrĂŒchte verzichtet. Warum? Dazu erzĂ€hle ich dir im Blogartikel „Meine Entscheidung und ihre Konsequenzen“ mehr.
  18. Jetzt darf ich wieder Zucker – und den Rest der Lebensmittel – essen. Manchmal. Das ist gut so, denn ich liebe Krapfen (Berliner) und auch Palatschinken (Pfannkuchen). Aber nur mit Marillenmarmelade. OK, in Hamburg mach ich die Ausnahme. Da darf es im Berliner auch die PflaumenfĂŒllung sein.Ich habe ja keine Wahl. Als ich in Amerika gelebt habe und es im Fasching keine Krapfen gab, habe ich mich selber daran versucht. Die Ersten sind braun geworden und auseinandergefallen – die Zweiten sind nur noch braun geworden. Wenigstens hielten sie zusammen.  Die Dritten waren ok, aber leider nicht so fluffig lecker, wie ich sie gerne habe. DafĂŒr werden meine Palatschinken so gut, dass ich jetzt die Palatschinkenhoheit im Haushalt habe und es keine Pfannkuchen von Bastian mehr gibt.
  19. Ich liebe Stoffservietten, frische Blumen auf dem Tisch, leckeres Essen (hatte ich schon verraten) und Gastgeberin zu sein – außer wenn mein ZukĂŒnftiger da ist. Dann lasse ich mich gerne von ihm betĂŒdeln.
  20. Was ich noch liebe ist das Mofa fahren. Das erste Mal ausprobiert habe es in Thailand wĂ€hrend meiner Weltreise. Ich habe mir erklĂ€ren lassen, wie es geht und bin in eine Nebenstraße gefahren, um heimlich zu ĂŒben, bevor es richtig losging. Fast hĂ€tte ich beim Wenden ein Auto gekĂŒsst! Wenn man Bremse und Gas verwechselt… Auf alle FĂ€lle bin ich seither Feuer und Flamme dafĂŒr und trĂ€ume vom eigenen Mofa.
  21. Was ich noch gelernt habe – allerdings nicht, wie das Mofa fahren mit daraufsetzten und ausprobieren – sondern im Rahmen einer Aus- oder Weiterbildung: Erzieherin, Farb-, Stil- und Imageberaterin, Coach fĂŒr Fach- und FĂŒhrungskrĂ€fte, Businesstrainerin, StressprĂ€ventionstrainerin und Resilienztrainerin. Und meine Weiterbildungen habe ich auf zwei DIN-A4-Seiten zusammengefasst, damit ich den Überblick behalte. Habe ich schon erzĂ€hlt, dass ich gerne dazulerne?
  22. Wenn ich freihabe, bin ich gerne am Wasser – solange mein Kopf oben bleibt. Das Ultimo ist der spiegelglatte tĂŒrkisgrĂŒne Wolfgangsee im Salzburger Land am Vormittag (!) – danach kommen die Wellen.
  23. Meine Lieblingsworte aus Salzburg: Putzfetzn (Putztuch), Baba (TschĂŒs), „Das geht sich noch aus.“ (Das klappt zeitlich noch.) und Oachkatzlschwoaf  (der Schwanz des Eichhörnchens – wenn ich ein lustiges Wort aus dem Hut zaubern will).
  24. Meine Lieblingsworte aus Hamburg: Feudl (Putztuch), Klönschnack oder schnacken (unterhalten – klingt so entspannt fĂŒr mich) und Franzbrötchen – das esse ich gerne, aber unbedingt mit Rosinen!
  25. Wenn ich mal drin bin, dann beginnt es zu sprudeln. Bei Kursideen, Projektplanungen, Methoden fĂŒr Seminare, Flipchartideen oder sonst was. FĂŒr diesen Blogartikel ist mir noch viel mehr eingefallen. Trotzdem belasse ich es fĂŒr heute. Doch wer weiß. In diesem Jahr feiere ich einen besonderen Geburtstag. Vielleicht runde ich die Fun Facts dafĂŒr dann mit einem Teil 2 auf. Lass dich ĂŒberraschen.

Welcher Fun Fact gefĂ€llt dir am besten? Hast du auch von dir einen Fun Fact? Und sag jetzt bloß nicht, ich bin alleine mit den kleinen, persönlichen Specials. 

Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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Mehr ĂŒber mich erfĂ€hrst du auch hier, auf meine Über-mich-Seite.

Titelbild: Sandra Reithmayr

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  • Auf den Flipchartkurs bin ich sehr gespannt. Ich schreibe zwar immer Stichworte im Coaching mit, aber ich verliere dabei – auf dem Papier – schnell den Faden, weil das erste Wort immer an der falschen Stelle steht.

  • Sehr spannend dein Einblick, der Wechsel von Tee zu Kaffee ist total interessant. Freu mich auf deinen zweiten Teil der Fun Facts, wann auch immer:-) Lieben Gruß aus dem SĂŒden Deutschlands Susanne

    • Danke fĂŒr deinen Kommentar, Susanne! Und ich freue mich, wenn du beim zweiten Teil der Fun Facts wieder dabei bist 🙂 Lieben Gruß, Sandra

  • Sehr nett geschrieben, vor allem das Tanzvideo find ich super! Freu mich schon ĂŒber Infos zum Thema Visualisierung. Liebe GrĂŒĂŸe aus Österreich!

    • Danke, Doris! Ja, das mit dem Tanzvideo war ein großer Spaß! Ich freu mich, dass du es magst 🙂 Liebe GrĂŒĂŸe zurĂŒck aus Hamburg und bis bald bei einem Blogartikel zum Thema Visualisieren, Sandra

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